Für den wichtigsten Muskel.
Die Muckibude
Für Menschen, bei denen das Klügste nicht mehr reicht, und die das schon ahnen.
Zu einer gewöhnlichen Muckibude gehst Du hin.
Die Muckibude kommt zu Dir. Zu dem, was gerade dran ist.
Gebaut um Deinen Anlass und um die Menschen, mit denen Du sie erleben willst. Manchmal reicht schon eine einzige Person an Deiner Seite.
Erst einmal ausprobieren? Probetraining
Es kommen Menschen, die sich fragen …
„Ich trage Verantwortung. Habe ich jemanden, der das wirklich versteht?“
„Wann habe ich zuletzt eine Frage gestellt, deren Antwort ich nicht schon kannte?“
„Hier stimmt was nicht. Ist es Zeit, das zu erkunden und ins Handeln zu kommen?“
„Was wäre möglich, wenn ich mir erlauben würde, es mir vorzustellen?“
Wer so fragt, hat sich meist schon oft hinterfragt und vieles optimiert. Mit sich einverstanden und freundlich zu sein, nicht trotz all der Erfahrung, sondern mit ihr, ist noch einmal etwas anderes. Davon braucht es mehr.
Und Du? Was ist Deine Ambition, der Du mehr Raum geben willst?
Hier geht es um (D)eine Zu-MUT-ung
Manches mutet uns das Leben zu. Manches muten wir uns selbst zu. In beidem steckt Mut.
Etwa wenn Du Verantwortung trägst, nicht nur für Dich, sondern für und mit anderen, während Zeit, Kraft und Mittel knapp sind. Vieles liegt dann nicht in Deiner Hand. Diese Ohnmacht ist oft keine persönliche Schwäche, sie ist strukturell. Und doch reicht Deine eigene Macht weiter, als es sich anfühlt. Ihre Grenzen liegen nicht in den Umständen, sondern in Dir. Zu unterscheiden, was die Umstände Dir nehmen und was Du Dir selbst nimmst, braucht Bewusstheit und Mut.
Die Menschen, die Du mitbringst oder einlädst, teilen den Kern Deines Anliegens, etwa weil sie ähnliche Fragen und Konflikte kennen.
Worum es für Dich oder Euch auch geht: Am Anfang steht kein Programm, sondern Deine Praxis, mit Deinen Fällen, Deinen Fragen und Deinen Themen. Genau dort setzen wir an. Wir trainieren nichts auf Vorrat. Wir aktivieren die Muskeln der Vorstellungskraft, die Du jetzt brauchst. Dabei werden Möglichkeiten in Dir wach, die bisher brachlagen. Wie sie aussehen, zeigt sich, sobald sie in Bewegung kommen.
Der Muskel
„Die Vorstellungskraft ist ein Muskel. Der wichtigste, den wir haben.“ Ariane Mnouchkine, Gründerin des Théâtre du Soleil
Der Satz ist genauer, als er zuerst klingt. Er sagt nicht Kreativität und nicht Vision. Er sagt Vorstellungskraft, und er nennt sie einen Muskel: etwas, das man trainieren kann, und etwas, das erschlafft, wenn man es nicht braucht.
Dabei geht es nicht ums Optimieren und auch nicht nur darum, über den Tellerrand zu schauen. Es geht um ein Vertrauen, dass es noch andere Welten und Möglichkeiten gibt als die, die Du schon kennst. Manchmal steht man vor einer Tür, von der man nicht wusste, dass es sie gibt.
Besonders in der Arbeitswelt, aber auch im Alltag von uns allen, wird vor allem ein Teil dieses Muskels trainiert: der, der plant, baut und umsetzt. Die stillen Teile bleiben liegen. Der empfangende, der warten kann, bis etwas kommt. Der hineindenkende, der sich wirklich in einen anderen Menschen versetzt. Der Körper, der etwas spürt, bevor der Kopf es weiß. Und das leise Signal „Hier stimmt was nicht“, dem man glaubt, noch ehe man es begründen kann.
Was keine Maschine kann, und damit ist auch die KI gemeint: still sein und warten, bis etwas kommt. Die eigenen Schultern fallen lassen.
Probetraining
Eine Muckibude kann ganz unterschiedliche Anlässe haben. Zum Beispiel:
- Drei Teamleiterinnen aus demselben Unternehmen, die einen Tag lang der Frage nachgehen, wie man Verantwortung trägt, wenn die Strukturen einem kaum Gestaltungsmacht lassen.
- Ein Unternehmer und seine Nachfolgerin, die sich zwei Tage nehmen, um zu klären, wer künftig was entscheidet und was nicht mehr.
- Sechs Soloselbständige, die sich kaum kennen und drei Tage lang, mit viel Kunst, daran arbeiten, sichtbarer zu werden, ohne sich zu verbiegen.
- Vier Kollegen kurz vor der Rente, die sich fragen, wer sie sind und wie sie leben wollen, wenn die Arbeit nicht mehr das ist, worüber sie sich definieren.
Deine Lage ist nicht dabei? Betriebsräte, Kulturverantwortliche, Forschungsteams und viele andere wissen selbst am besten, ob es passt.
Wie sich der Muskel anfühlt, um den es geht, zeigt eine Geschichte zum zweiten Beispiel, der Nachfolge. Ein Unternehmer gibt seine Kaffeerösterei weiter. Absatz für Absatz läuft seine Geschichte, und daneben steht, welcher Muskel der Vorstellungskraft gerade arbeitet. Die Geschichte ist wahr und anonymisiert. Danke dem Verfasser und Unternehmer. Wer sie liest, trainiert schon mit.
Mittendrin in (D)einer Muckibude – so läuft es ungefähr ab
Am Anfang stehen die Spielregeln. Wir begegnen uns auf Augenhöhe. Niemand muss etwas verstehen, alles darf sein, und Störungen haben Vorrang. Dann kommen die Fragen, die öffnen: Was sollten wir über Dich wissen? Was wäre mindestens passiert, wenn Du wieder abreist, und was im besten Fall? Welche Praxisfragen bringst Du mit? Daraus vereinbaren wir gemeinsam, wie es weitergeht.
Wie in jeder Muckibude stehen viele Geräte bereit, Ansätze, Methoden und Werkzeuge. Genutzt wird, was heute gebraucht wird, und gewählt wird gemeinsam. Alles geschieht offen in der Gruppe. Jederzeit darf jemand anhalten oder etwas verändern, und immer wieder halten wir inne und sichern, was neu ist.
Jede und jeder trainiert am eigenen Fall, und doch arbeitet niemand allein. Was Du erzählst, ist auch für die anderen, und wer zuhört, merkt, dass Dein Thema mit ihm selbst zu tun hat. So wird jeder Praxisfall zum Lernfeld für alle, und jeder endet mit Resonanz aus der Gruppe. Wenn mehrere in einer kleinen Übung am eigenen Leib spüren, was es heißt, eine Grenze zu setzen, und das miteinander teilen, entlastet das. Und es entsteht Erkenntnis, die kein Vortrag bringt.
„Am besten ist der Tanz da, wo du nicht mehr sagen kannst, ob du führst oder geführt wirst.“ Hartmut Rosa, Soziologe
Manchmal gehen wir spazieren, manchmal meditieren wir, manchmal sprechen und hören wir nach festen Regeln. Manchmal liegen Schere, Farbe und Stift auf dem Tisch, und malen können muss niemand, denn mit Farbe wird gedacht, nicht illustriert. Immer wieder ist der Körper dabei, ohne Turnübung, in kleinen Einheiten, die das Nervensystem beruhigen. Und wenn irgendwann die Schultern fallen, geschieht vieles von selbst.
Trainiert wird auch, was im Alltag gern liegen bleibt, weil es unbequem ist: Frustration, Scham, Angst. Sie zu fühlen, statt sie wegzuschieben, ist eine Kompetenz. Wer fühlend wahrnimmt, kann wählen, was die Lage gerade braucht, und bleibt verbunden statt reaktiv.
Manche nennen es hinterher Klarheit. Andere sprechen von Muskelkater an Stellen, von denen sie nichts wussten.
Wer Imke ist
Imke Lohmann. Künstlerin. Beraterin. Lotsin. Zu Hause in Bielefeld.
„Entwicklung geschieht im Prozess. Ich bin da als Lotsin für Richtung und Mut. Die Künstlerin in mir hält Räume, in denen sich Potenziale zeigen.“
In der Muckibude bleibt Imke nicht neutral daneben. Sie spürt, benennt, bezieht Position, bietet an, und sie schweigt auch. Künstlerin, Beraterin und Ermöglicherin sind hier nicht drei Rollen, sondern eine Arbeit. Wer sie dabei erlebt, fängt an, selbst zu gestalten, zu beraten und möglich zu machen, für das Eigene und für die Praxis der anderen.
Fühlen als revolutionäre Kraft im Wirtschaftsleben.
Seit mehr als dreißig Jahren arbeitet Imke als Organisations- und Unternehmensberaterin, als Trainerin und Projektentwicklerin, und immer steht dabei der Mensch im Mittelpunkt. Daraus ist gewachsen, worum es ihr geht: Mitgefühl für Menschen und ihre Aufgaben zu leben und es zu teilen. Nicht als Methode, die das Alte besser laufen lässt, sondern weil Fühlen verändert, wie wir entscheiden, führen und zusammenarbeiten. Wer fühlt, lässt sich berühren, und wo Menschen sich berühren lassen, entsteht Resonanz. Darin liegt die revolutionäre Kraft.
Ihr Antrieb ist dabei unverändert: Zuversicht und Freude zu vermehren. MUT zu machen, nicht als Parole, sondern als Erfahrung.
Stimmen aus der MUT-Oase, einem Tag draußen mit Imke:
„Ich mag, wie du Position beziehst, dich einmischst und immer wieder auch schweigst. Deine Präsenz ist wohltuend.“ Christiane W. K.
„Imke spürt und bietet an. Du kannst nehmen oder es lassen … sie spürt aber genau, was du brauchst.“ Holger L.
Häufige Fragen zur Muckibude
Ist die Muckibude ein Coaching?
Nicht im klassischen Sinn. Ein Coaching vereinbart ein Ziel, arbeitet darauf hin und hält den Coach bewusst aus dem Inhalt heraus. In der Muckibude ist der Prozess offen, und die Begleiterin ist als Person und Künstlerin mit drin. Eines der vielen Geräte ist coachingförmig, das darf man ruhig zugeben. Ein Fitnessstudio ist ja auch nicht die Hantel.
Ist die Muckibude eine Therapie?
Nein. Sie ist für Menschen, die handlungsfähig sind und spüren, dass mehr in ihnen steckt, als ihr Alltag gerade zulässt. Eine therapeutische Begleitung ersetzt sie nicht. Wenn Du unsicher bist, ob sie im Moment das Richtige für Dich ist, frag einfach.
Was unterscheidet die Muckibude von der MUT-Tankstelle?
Die MUT-Tankstelle ist zum Auftanken da: niedrigschwellig, ein Raum, ein Termin, ein klarer Rahmen und keine Bindung. Die Muckibude ist zum Möglichmachen da. Sie geht tiefer, hat mehr Zeit und wird eigens für Deinen Anlass gebaut. Man könnte sagen, die MUT-Tankstelle öffnet eine Tür, und in der Muckibude gehst Du hindurch.
Kann ein Unternehmen eine Muckibude für sein Team holen?
Ja. Eine Muckibude kann für ein Team aus einem Haus gebaut werden, auch auf eine gemeinsame Rechnung. Genauso kann sie Menschen aus ganz verschiedenen Häusern zusammenbringen. Im eigenen Team wird sichtbar, was zwischen Euch steht, und unter Fremden lässt sich manches leichter aussprechen, was im eigenen Haus schwerfällt. Wer kommt, kommt freiwillig, auch wenn das Unternehmen die Rechnung trägt.
Wie lange dauert eine Muckibude, und wie viele sind dabei?
Einen, zwei oder drei Tage, mit zwei bis acht Menschen. Sie kann bei Dir stattfinden oder an einem Ort, den wir gemeinsam aussuchen, in Bielefeld oder anderswo in Deutschland. Den Rahmen legen wir im Vorbereitungsdialog fest, so wie er zu Deinem Anlass passt.
Was kostet eine Muckibude?
Ein Tagewerk nach der Fair-Preis-Staffel, pro Person oder als gemeinsame Rechnung. Die Staffel steht auf imke-lohmann.de, und darüber reden wir offen. Fair heißt hier nicht günstig, sondern passend.
Am Anfang steht ein Gespräch. Schreib einfach, Du musst noch nicht wissen, wo Du anfangen sollst. Damit die Muckibude, die Du Dir holst, so wirksam wie möglich wird, konfigurieren wir sie vorher gemeinsam im Vorbereitungsdialog.
Erst einmal auftanken? Dann ist die MUT-Tankstelle der richtige Ort.
Nach einer Muckibude ist irgendwas anders, in Dir und in der Art, wie Du in der Welt stehst. Vielleicht ahnst Du das schon. Und was man ahnt, weiß man oft längst.